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Die Central Division Posted by Johannes Berendt on October 26,
2007 2:00 p.m. ET
CHICAGO BULLS
Freud und Leid lagen für die Bulls vor einem halben Jahr ganz dicht zusammen. Da verlieren sie das letzte Spiel der Saison gegen New Jersey und fallen vom sicher geglaubten zweiten auf den fünften Platz zurück. Statt in der ersten Runde gegen die verletzungsgeplagten Washington Wizards anzutreten, müssen die Baby Bulls gegen Meister Miami ran. Kurze Zeit später haben sie Geschichte geschrieben und die Heat mit 4-0 in den Urlaub verabschiedet. Zugegeben, gegen Detroit war in der zweiten Runde dann Ende, doch nichtsdestotrotz winkt den Youngstern eine große Zukunft. Das Fundament ist unverändert – statt einen großen Trade zu tätigen, blieben Kirk Hinrich, Luol Deng, Ben Gordon und Tyrus Thomas an Bord. Andres Nocioni erhielt einen neuen Vertrag. Neu dazu kamen noch Veteran Joe Smith und Rookie Joakim Noah. Diese Personalentscheidungen sorgten zwar nicht in der landesweiten Presse für Schlagzeilen, werden aber ohne Zweifel helfen, viele Spiele zu gewinnen. Mit Hinrich haben die Bulls nicht nur einen äußerst konstanten, sondern auch einen sehr defensivstarken Point Guard in ihren Reihen. Der gegnerischen Offensive ist er ein Dorn im Auge. Schwer zu verteidigen hingegen ist Ben Gordon, der mit 21.4 Punkten pro Spiel eine neue Karrierebestleistung hinlegte. Chris Duhon und Thabo Sefolosha werden von der Bank kommen. Unterm Korb führt kein Weg an Ben Wallace vorbei. Trotz seiner 33 Jahre holte er sich immer noch 10.7 Rebounds und 2 Blocks pro Spiel. Doch die Zahlen können trügen – das waren die niedrigsten Werte seit sieben Jahren. Mit Spannung erwartet wird das Debüt von Noah – er wird wohl mehr Schüsse blocken als treffen. CLEVELAND CAVALIERS
Auch die Cavaliers mussten in der vergangenen Saison eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchleiden. Unvergessen die 48 Punkte von LeBron James gegen die Detroit Pistons (inkl. der letzten 25) in Spiel 5, das nach zweimaliger Verlängerung mit 109-107 an die Mannen von Mike Brown ging. Zwei Tage später erreichten die Cavs dann zum ersten Mal die NBA Finals – nur, um mit 4-0 gegen die Spurs unterzugehen. King James meine damals: „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die besser ist. Aber unser Team ist gut genug, um den Titel zu holen. Jeder muss sich im Sommer noch weiter bessern.“ Doch sind die Cavs über den Sommer wirklich besser geworden? Marc Stein von ESPN hat sie wegen ihrer Personalentscheidungen in der Offseason nur auf den 12. Platz im Osten getippt. Der Weg zurück in die Finals, er könnte steinig werden. Jedoch wäre er nicht das erste Mal, dass man Cleveland unterschätzt. Nach wie vor wird sich alles um King James drehen. Er ist einer der wenigen Spieler, die eine Mannschaft in den Playoffs im Alleingang nach vorne schießen kann kann. Seine Statistiken sprechen für sich - 27.3 Punkte, 6.0 Assists und 6.7 Rebounds. Gibt es was, was er nicht kann? Was haben die Pistons in den vergangenen fünf Jahren nicht alles erreicht. Fünf Eastern Conference Finals, zwei NBA Finals, eine Meisterschaft. Doch ein Mann brachte ihre Vorherrschaft im Osten mit einer unglaublichen Leistung ins Wanken – die 48 Punkte von LeBron James in Spiel 5 der Eastern Conference Finals haben ohne Zweifel ihre Spuren hinterlassen. Die 53 Siege, der Abgang von Ben Wallace und die Verpflichtung von Chris Webber – beim Rückblick auf die Saison 2006/07 wird sich alles um King James Meisterleistung im Palace drehen. Plötzlich kamen Fragen auf: Würde Chauncey Billups bleiben? Wie steht es um das Verhältnis von Rasheed Wallace zu Flip Saunders. Und würde Chris Webber zurückkehren? Im Moment ist er noch Free Agent. Billups hat indes verlängert, und Sheed soll ordentlich abgenommen haben. Möglich, dass er auf der Center-Position anfangen wird. Das Abschneiden der Pistons wird in großem Maße von seiner Form abhängen. Darüber hinaus hat General Manager Joe Dumars die Bank verstärkt. Die hinzugewonnene Tiefe könnte sich besonders in den Playoffs bezahlt machen. „Ich kann nicht sagen, warum, aber ich freue mich noch mehr als sonst auf die neue Saison“, so Head Coach Flip Saunders, der trotz 117 Siegen in zwei Jahren wegen des zweimaligen Ausscheidens in den Eastern Conference Finals keineswegs unumstritten war. „Vielleicht hängt meine Vorfreude mit unserem jungen Team zusammen und der Tatsache, dass alle darüber reden, wie viel besser die Conference geworden ist.“ INDIANA PACERS Die Pacers stehen vor einer schweren Saison. Sehr erfreulich verlief der Sommer nicht. Da waren beispielsweise die vielen Trade-Gerüchte um Franchise Player Jermaine O´Neal. Oder die kleinen Probleme von Shawne Williams, der in Konflikt mit dem Gesetz geriet. So richtig rund läuft es in Indiana wirklich nicht. Letztes Jahr waren die Pacers auf Playoff-Kurs, bevor sie gegen Ende der Saison plötzlich einbrachen. Doch es gibt Hoffnung – ganz ohne talentierte Spieler stehen die Pacers ja auch nicht da. „Unsere Spieler müssen verstehen, dass uns nichts Gutes wiederfahren wird, solange wird nicht anfangen, hart zu arbeiten“, warnt der neue Coach Jim O´Brien. Im Backcourt wird Jamaal Tinsley wieder für gute Statistiken sorgen (11.6 PPG, 6.3 APG). Viel versprechen sich die Pacers auch von Travis Diener, der aus Orlando kam. Im Front Court hofft man auf einen starken O´Neal, der schon oft seinen Unmut über seine Situation in Indiana geäußert hat. Nachdem Larry Bird ihm aber versichern konnte, dass sich das Team keinesfalls im Wiederaufbau befände, sah er von einem Wechsel ab. „Ich will hier bleiben“, so seine klare Ansage. O´Neal hat All-Star-Kaliber – aber nur, wenn er hochmotiviert ist. MILWAUKEE BUCKS Was lange währt, wird endlich gut – was war die Verpflichtung von Yi Jianlian doch für ein Drama. Doch die Hartnäckigkeit von General Manager Larry Harris hat sich ausgezahlt – Ende August unterschrieb der Chinese endlich einen Vertrag in der Stadt, in der er anfangs unter keinen Umständen leben wollte. Es wird interessant zu sehen sein, wie Coach Larry Krystkowiak den Power Forward in die Offense einarbeitet. Wird er genügend Bälle und genügend Spielzeit bekommen? Und wenn nicht, wie wird er damit umgehen? Viele offene Fragen, auf die nur der Chinese selbst eine Antwort geben kann. Ferner hängt viel von dem gesundheitlichen Zustand von Michael Redd (26.7 Punkte letzte Saison) und Maurice Williams ab. Redd verpasste 29 Spiele mit Knieproblemen, Williams (17.3 PPG) immerhin 14. Besonders der Ausfall von Redd kostete die Bucks einen Platz in den Playoffs, auf die man sich gedanklich vor der Saison eigentlich schon eingestellt hatte. Auch die Front Line ist verletzungsanfällig – Bogut verpasste den letzten Monat mit Fuß-Problemen, Charlie Villanueva (Schulter) brachte es nur auf 39 Spiele und Bobby Simmons machte gar kein Spiel (Operation an der Ferse). |
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Uber die NBA wird nicht nur viel geredet, sondern auch immer mehr geschrieben. Grund genug fur Click and Roll Germany, sich einmal genauer im Internet umzuschauen. Jede Woche wird Johannes Berendt die interessantesten deutschen Links und Artikel in heiterer Form prasentieren. Wer nicht genug uber die NBA lesen kann, ist hier genau richtig.




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