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Alarm in Dallas
Posted by Johannes Berendt on March 4,
2008 1:00 p.m. ET
Was ist nur mit den Dallas Mavericks los? Die Spitzenspiele gegen die Spurs, Lakers und Jazz gingen allesamt verloren. Eigentlich unvorstellbar: In der Western Conference belegt das Team von Dirk Nowitzki derzeit nur den siebten Platz. Freud und Leid liegen im Westen diese Saison halt dicht beieinander. Schon nach der Niederlage gegen Kobe hatte Dirkules Alarm geschlagen. „Uns läuft die Zeit weg", sagte Nowitzki bei spox.com. "Ich würde liebend gern sagen: 'Ach, es ist doch erst November oder Dezember', aber das stimmt nicht. Es sind nur noch 20 Spiele. Wir wissen, wir können's eigentlich. Aber das allein reicht in dieser Liga nicht. Damit allein gewinnst du hier gar nichts.“ Gegen die Jazz wurde es in der Nacht zu Dienstag allerdings nicht besser. „Wir haben es wieder einmal nicht geschafft, das Spiel so nach Hause zu fahren, wie wir es eigentlich müssten“, bemängelte Coach Avery Johnson hinterher (Sport1). Dabei ist die Zeit der Ausreden für Dallas eigentlich vorbei, meint Emrah Kilic bei Welt Online. „Wir haben nur diese und die kommende Saison, um Meister zu werden“, weiß auch Nowitzki. „Dann schließt sich das Fenster langsam für uns. Deshalb mussten wir diesen Schritt tun. Jason gibt uns die Gelegenheit, sofort ganz oben anzugreifen.“ Statistisch gesehen ist Nowitzki durch den Trade besser geworden. Thomas Käckenmeister schreibt bei Crossover Online: „Viel beeindruckender in dieser Hinsicht ist die wegfallende Doppellast (Punkten und Ballverteilen aus dem Doppeln heraus), die seit Kidds Ankunft von Nowitzkis Schultern gefallen ist: Die Quote des Deutschen stieg um fast zehn Prozent (von 46,9% FG ohne Kidd auf 56,2% FG mit Kidd), was sich somit auch auf seinen Punkteschnitt auswirkte. Dallas' Mann mit der 41 erzielt im Schnitt knapp sieben Punkte mehr.“ DIE MUTTER ALLER TRADES Beste Stimmung herrscht hingegen in Los Angeles, wo die Lakers ihre Fans mit Zauber-Basketball verzücken. Nun lobt auch Pat Riley die Entwicklung seines ehemaligen Teams. "Sie haben die Mutter aller Trades gemacht. Gasol bekommen zu haben macht sie besser als der Rest“, sagte er bei Sport1. MAULKORB FÜR MARBURY In New York tun sich derweil diverse (weitere) Abgründe auf, wie Jürgen Kalwa bei American Arena einmal mehr berichtet. „Dem Elend, das sich mit dem Namen New York Knicks verbindet, meißelt die Geschichte regelmäßig neuen Falten ins Gesicht. Die jüngste besteht in der Personalpolitik von General Manager und Trainer Isiah Thomas, der seinem teuersten Spieler (Marbury) den Zutritt zu Heimspielen im Madison Square Garden verwehrt und ihn mit der Auflage belegt hat, nicht mit Journalisten zu sprechen.“ KING OF THE ROAD Dan Dickau hat in nur fünf Jahren für mehr als ein Viertel aller NBA-Teams gespielt. Grund genug für Oliver Tenfelde (FIVE), den Guard bei Spiegel Online einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. „ Acht Teams in fünf Jahren. Das ist ein Spitzenwert! Ein Superlativ! Leider allerdings auch der einzige, der sich auf Dan Dickaus NBA-Statistikbogen finden lässt. Die durchschnittlich 5,8 Punkte und 2,4 Assists pro Spiel sind für den Point Guard kaum der Rede wert.“ |
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Feb. 27 --




