Nervenkrieg in der zweiten Runde

Posted by Emrah Kilic on May 16, 2008 1:45 p.m. ET

Spurs erzwingen siebtes Spiel

Titelverteidiger San Antonio Spurs hat durch den 99:80-Sieg gegen die New Orleans Hornets das Aus in der zweiten Playoff-Runde abwenden können. Besonders stark präsentierte sich Best Sixth Man Manu Ginobili, der diesmal sogar starten durfte. Der Argentinier kam auf 25 Zähler und traf sechs seiner neun Dreierversuche.

Das entscheidende siebte Spiel findet am Montag (19. Mai) in New Orleans statt. Bisher durften in der zweiten Runde in 21 Spielen 20 Mal die Gastgeber als Sieger das Parkett verlassen.

Celtics und Lakers mit Matchball

Die Boston Celtics und die L.A. Lakers sind nur noch einen Sieg vom Erreichen der Conference Finals entfernt.

Boston führt in der hart umkämpften Serie gegen die Cleveland Cavaliers mit 3:2-Siegen. Allerdings müssen die Celtics in der nächsten Partie auswärts in Cleveland antreten. Bisher konnten Garnett und Co. noch kein Playoffspiel auf fremdem Boden gewinnen – allerdings wurden in eigener Halle bisher alle Spiele gewonnen.

Matchwinner beim 96:89-Sieg in Spiel fünf waren Kevin Garnett (26 Punkte, 16 Rebounds) und Rajon Rondo (20 Punkte, 13 Assists).

In einer ebenso guten Ausgangsposition stehen die L.A. Lakers, die in der Serie gegen die Utah Jazz ebenfalls 3:2 führen. Dabei konnten es sich die Lakers sogar leisten, beim letzten Sieg gegen Utah (111:104) im vierten Viertel in der Offense mehr oder weniger ohne die Scoring-Power ihres angeschlagenen MVPs Kobe Bryant auszukommen.

Der Shooting Guard kam zwar insgesamt auf 26 Punkte, erzielte im letzten Abschnitt allerdings keinen einzigen Feldwurf, glänzte dafür aber mit wichtigen Assists und den entscheidenden Zählern von der Freiwurflinie.

Billups wieder an Bord

Auch ohne ihren Point Guard Chauncey Billups sind die Detroit Pistons in die Eastern Conference Finals eingezogen – zum sechsten Mal in Folge!

Detroit eliminierte nach 4:1-Siegen die Orlando Magic und wartet nun auf den Gegner in der nächsten Runde (Boston oder Cleveland).

Billups hatte sich in Spiel drei nach einer unglücklichen Bewegung am Oberschenkel verletzt und konnte die beiden nächsten Partien nur zuschauen. Trotzdem gewann Detroit beide Spiele!

Als Ersatz sprang Rookie-Guard Rodney Stuckey in die Bresche, der sich vor allem beim entscheidenden 91:86-Sieg mit 15 Punkten und sechs Assists in blendender Form präsentierte.

Im Auftaktspiel der Eastern Conference Finals wird aber wieder Billups in der Starting Five stehen. „Im Training war ich schon voll dabei, es lief besser als erwartet“, so Billups.

Neuer Mavs-Coach stellt sich vor

Letzte Woche hatten wir schon darüber berichtet, dass Rick Carlisle bei den Dallas Mavericks Nachfolger von Ex-Coach Avery Jonson ist. Jetzt hat sich der neue Trainer offiziell bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Unter den Anwesenden waren nicht nur jede Menge Journalisten und natürlich Gastgeber und Mavs-Besitzer Mark Cuban, sondern auch die beiden Dallas-All-Stars Dirk Nowitzki und Jason Kidd.

Dabei gab Carlisle schon mal die Richtung für die neue Saison vor: „Mit Jason Kidd im Team wollen wir das Tempo ein wenig erhöhen und in der Offense mehr Raum schaffen“, erklärte der Coach. „Deshalb müssen unsere Spieler topfit sein und das bedeutet harte Arbeit.“

Nowitzki zeigte sich sehr beeindruckt von seinem neuen Trainer, den er einige Tage zuvor bereits bei einem Vier-Augen-Gespräch kennen lernen durfte.

„Es macht richtig Spaß, sich mit ihm zu unterhalten“, sagt der Power Forward. „Er weiß unglaublich viel über Basketball und kann sich auf verschiedene Situation einstellen.“

Playoff-Rekord für Robert Horry

In der Regular Season 2007/08 absolvierte Spurs-Forward Robert Horry zwar nur 45 Partien, aber in den Playoffs ist der Scharfschütze wieder ganz vorne dabei. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der 37-Jährige hat mit 239 Einsätzen die meisten Playoff-Einsätze aller Zeiten!

In der Serie gegen die New Orleans Hornets überflügelte Horry Center-Legende Kareem Abdul-Jabbar, der während seiner Karriere auf 237 Postseason-Spiele kam.

Horry ist zudem einer von nur acht Spielern in der NBA-Historie, die sieben Championships gewinnen konnten.

2007-08 ARCHIVE
Manu Ginobili
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Kevin Garnett
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Chauncey Billups
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Rick Carlisle
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Robert Horry
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